Frauenheilkunde
Wenn Zyklus und Stimmung aus dem Takt geraten, braucht
Ihr System Aufmerksamkeit
Yin & Yang im Gleichgewicht – Individuelle Begleitung für Frauen in jeder Phase
Die TCM-Frauenheilkunde betrachtet alle weiblichen Lebensphasen als zusammenhängende Prozesse. Beschwerden werden als Ausdruck eines energetischen Ungleichgewichts verstanden und ganzheitlich in Zusammenhang mit Konstitution, Ernährung, Lebensumständen und Emotionen gesehen.
Durch eine ausführliche Anamnese mit Puls- und Zungendiagnostik entsteht ein persönliches Behandlungskonzept mit Akupunktur, Kräutern, Moxa, Bewegung oder Berührung. Ziel ist es, den Qi-Fluss zu harmonisieren, Yin und Yang auszugleichen und nachhaltige Stabilität zu fördern – angepasst an Lebensphase, Verlauf und vorbeugende Bedürfnisse.
Akupunktur in der Frauenheilkunde
Akupunktur ist eine zentrale Therapieform der TCM und beruht auf der Stimulation spezifischer Punkte, die den Fluss des Qi über die Meridiane beeinflussen. In der Frauenheilkunde wird sie eingesetzt, um energetische Stagnationen zu lösen, Mangelzustände zu regulieren und das feine Gleichgewicht der Funktionskreise zu unterstützen. Verwendet werden extrem feine, biegsame Nadeln, deren Einstich in der Regel kaum zu spüren ist und die etwa 20–30 Minuten im Körper verbleiben. Die Punktwahl ergibt sich aus der TCM-Diagnose unter Berücksichtigung von Lebensumständen, Konstitution und bisherigen Beschwerden. Viele Patientinnen erleben die Behandlung als wohltuend entspannend, während gleichzeitig gezielt die energetischen Muster über Anregung oder Verteilung verändert werden.
Kräuterbehandlung (TCM) in der Frauenheilkunde
Die chinesische Kräuterheilkunde ist eine eigenständige Säule der TCM und ergänzt Akupunktur und andere Methoden, wenn innere Prozesse intensiver unterstützt werden sollen. Dabei werden pflanzliche Bestandteile individuell kombiniert, orientiert an den jeweiligen TCM-Mustern wie Kälte, Hitze, Trockenheit, Feuchtigkeit oder Mangelzuständen. Ziel ist, den Organismus von innen zu regulieren, die Konstitution zu stärken und den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Die TCM versteht Kräutertherapie auch als Möglichkeit, vorbeugend auf die Gesundheit einzuwirken, indem sie die Widerstandskräfte stabilisiert. Die Rezepturen werden im Verlauf kontrolliert und bei Bedarf angepasst.
Zen-Shiatsu in der Frauenheilkunde
Zen-Shiatsu ist ein eigenständiges System energetischer Körperarbeit, das auf den Meridianen, dem Konzept von Ki/Qi, Yin und Yang sowie den fünf Wandlungsphasen beruht. Behandelt wird am bekleideten Körper auf einer Matte oder Liege mit ruhigem Lehnen, Dehnungen und Rotationen entlang der Energiebahnen. In der Frauenheilkunde nutze ich Zen-Shiatsu, um Spannungsmuster im Körper, die sich z. B. im Zusammenhang mit Zyklus, Belastung und hormonellen Veränderungen zeigen, direkt über die Berührung anzusprechen. Die achtsame, klare Berührung bezieht körperliche, emotionale und mentale Ebenen mit ein und unterstützt die Selbstregulation, indem sie den Energiefluss fördert und Ungleichgewichte zwischen Fülle (Jitsu) und Leere (Kyo) anspricht. Viele Patientinnen erleben Shiatsu als Möglichkeit, Spannungen wahrzunehmen, loszulassen und wieder besser mit den eigenen Ressourcen in Kontakt zu kommen.
Moxabehandlung in der Frauenheilkunde
Moxa ist eine Wärmetherapie aus der TCM, bei der getrocknetes Beifußkraut über bestimmten Akupunkturpunkten oder an Nadeln abgebrannt wird. So wird dem Körper gezielt Wärme (Yang) zugeführt, der Fluss von Blut und Qi angeregt und Kälte- sowie Nässemuster können ausgeglichen werden.
In der Frauenheilkunde nutze ich Moxa insbesondere, um den Unterbauch und die Gebärmutter zu erwärmen, schwache oder kältebetonte Muster zu regulieren und Menstruationsbeschwerden sowie Unterleibskälte gezielt zu beseitigen – häufig in Kombination mit Akupunktur.