Kinderheilkunde
Bei häufigen Infekten, Bauchschmerzen und Spannungen steht die ganzheitliche Balance des Körpers im Mittelpunkt.
Feine Regulation für kleine Systeme – sanfte Begleitung von Anfang an
In der Kinderheilkunde kombiniere ich Methoden der TCM, angepasst an Babys, Klein- und Schulkindern. Nach Anamnese und Diagnostik kommen je nach Bedarf Shōnishin (nadellose Akupunktur), Laserakupunktur, feine Nadeln oder Zen Shiatsu zum Einsatz. Ziel ist, den Qi-Fluss zu regulieren, das Nervensystem zu entlasten und die Selbstregulation des Kindes zu fördern, besonders bei Schlaf, Verdauung, Infekten, Spannungen und emotionaler Ausgeglichenheit.
Shōnishin – nadellose Kinderakupunktur
Shōnishin ist eine nadellose Kinderakupunktur, bei der mit stiftartigen Instrumenten sanft entlang der Meridiane gestrichen, geklopft oder vibriert wird. Diese feinen Reize aktivieren das Qi, ohne die Haut zu durchstoßen. Es wird auf dem unbekleideten Körper behandelt, je nach Alter auf der Liege, Matte oder im Schoß eines Elternteils. Shōnishin hilft bei Schlafproblemen, Verdauungsbeschwerden, Infektanfälligkeit und Entwicklungs- oder Verhaltensauffälligkeiten.
Laserakupunktur bei Kindern
Die Laserakupunktur ist eine Low-Level-Lasertherapie, die das Wissen der traditionellen Akupunktur mit moderner Technik verbindet. Ein Punktlaser (Laser-Pen) stimuliert ausgewählte Akupunkturpunkte ohne Hautdurchdringung, schmerzfrei und ohne Infektionsrisiko. Intensität und Bestrahlungsdauer können individuell an Alter und Reizempfindlichkeit des Kindes angepasst werden. Grundlage ist wie bei der klassischen Akupunktur eine TCM-Diagnostik mit Zungen-, Sicht- und Pulsbefund, Ziel ist die Anregung der Selbstregulation und die Harmonisierung von Yin und Yang. Die Methode eignet sich besonders für Kinder und Jugendliche mit Nadelangst oder wenn eine sehr sanfte Stimulation gewünscht ist.
Akupunktur in der Kinderheilkunde
In der Akupunktur werden sehr feine, flexible Nadeln an ausgewählten Punkten gesetzt, um den Fluss des Qi über die Meridiane zu beeinflussen. Bei Kindern werden Nadeltiefe und Liegedauer der Nadeln deutlich reduziert, bei Säuglingen und Kleinkindern kann es oft ausreichen, Akupunkturpunkte zu massieren oder nur kurz zu stimulieren. Die Auswahl der Punkte erfolgt nach Anamnese, Puls- und Zungendiagnose sowie der Betrachtung von Konstitution und Beschwerden. Akupunktur kann in der Kinderheilkunde eingesetzt werden, wenn eine etwas stärkere Reizsetzung sinnvoll erscheint. Häufig wird sie mit anderen Methoden wie Shōnishin, Laserakupunktur oder Moxa kombiniert, um den Behandlungsreiz fein abzustimmen.
Zen-Shiatsu für Kinder
Zen-Shiatsu ist eine Form der energetischen Körperarbeit auf Basis des Meridiansystems und wird in der Kinderheilkunde gezielt an die Bedürfnisse von Babys, Klein- und Schulkindern angepasst. Behandelt wird am bekleideten Körper auf einer Matte, mit ruhigem Lehnen, sanften Dehnungen und Rotationen entlang der Meridiane – immer orientiert an Körperbau, Alter und Reaktionsmuster des Kindes. Die Berührung ist achtsam und klar und gibt dem Organismus die Möglichkeit, Spannungen abzubauen und den Energiefluss zu regulieren. So kann das Kind sich selbst besser spüren und innere Unruhe, Anspannung oder Überforderung finden einen körpernahen Ausdrucks- und Entlastungsweg. Zen-Shiatsu unterstützt damit auf sanfte Weise die kindliche Selbstregulation und ergänzt Shōnishin, Laserakupunktur und Akupunktur sinnvoll.