Gesundheitspflege

Die Entscheidung, Stabilität nicht dem Zufall zu überlassen

Entspannt & gesund durch Ernährung, Bewegung und bewusste Wahrnehmung

In der Gesundheitspflege geht es darum, den Organismus nicht erst bei ausgeprägter Erkrankung zu begleiten, sondern den Gesundheitsverlauf frühzeitig positiv zu beeinflussen.

Die TCM legt den Fokus darauf, die Konstitution zu stärken und den Körper vor der Entstehung von Krankheit zu pflegen – in dem Verständnis, dass körperliche, seelische und geistige Prozesse miteinander verknüpft sind und ein freier Qi-Fluss die Basis für Stabilität und Wohlbefinden bildet.

Ernährung, Bewegung und bewusste Wahrnehmung gelten dabei als zentrale Säulen: Eine angepasste Ernährung nach den fünf Elementen unterstützt die „Mitte“, während Bewegungs- und Dehnformen entlang der Meridiane den Energiefluss lebendig halten und Spannungsmuster früh erkennbar machen. Ziel ist kein perfekter Lebensstil, sondern ein realistischer, alltagstauglicher Umgang mit den eigenen Ressourcen, bei dem der Körper nach und nach „lernt“, wie sich Entspannung und Ausgeglichenheit anfühlen.

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Ernährungsberatung

In der TCM-Ernährung spielt nicht nur der Nährstoffgehalt, sondern vor allem die energetische Qualität von Lebensmitteln eine Rolle – etwa ihre thermische Wirkung, ihr Geschmack und ihre Zugehörigkeit zu den fünf Wandlungsphasen. Bestimmte Nahrungsmittel und Zubereitungsarten können die Mitte stärken, andere fördern aus Sicht der TCM eher Kälte, Hitze oder Schleimbildung. Ziel ist, die Ernährung so zu gestalten, dass sie den individuellen Konstitutionstyp und die aktuelle Belastungssituation unterstützt. Die Empfehlungen orientieren sich an der TCM-Diagnose und der Lebensrealität der betreffenden Person. So soll Ernährung zu einem praktikablen Bestandteil der Gesundheitsvorsorge werden, nicht zu einer zusätzlichen Belastung.

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Selbstbehandlung durch Zen-Shiatsu

Die Grundprinzipien des Zen-Shiatsu – achtsame, klare Berührung, Lauschen in das Energiefeld und das Arbeiten entlang der Meridiane – lassen sich auch für die eigene Gesundheitspflege nutzen. Shiatsu sieht den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele und betont die Bedeutung von Selbstregulation und Ressourcen. Durch die Hinwendung zu Körperempfindungen und die Wahrnehmung von Spannung und Entspannung wird das innere Regulationssystem angesprochen. Die Erfahrungen zeigen, dass Berührung, die nicht aus Muskelkraft, sondern aus entspanntem Lehnen entsteht, eine andere Qualität von Kontakt bietet. Diese Haltung unterstützt einen bewussteren Umgang mit den eigenen Grenzen und Möglichkeiten im Alltag.

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Makko-ho-Übungen (Meridiandehnübungen)

Die Meridiandehnübungen nach Masunaga sind einfache Bewegungsfolgen, die jeweils bestimmten Meridianpaaren und den fünf Wandlungsphasen zugeordnet sind. Sie verbinden Dehnung, Atmung und Aufmerksamkeit und führen auf eine sanfte Weise in eine meditative Bewegungsform. Ziel ist, in den Körper hinein zu lauschen, Anspannungen und Leichtigkeit wahrzunehmen und dem Organismus bewusst Zeit und Raum zu geben. Durch die regelmäßige Praxis wird das Körpergedächtnis geschult, sodass Entspannung schneller erreicht und der Ausgleich zwischen Fülle (Jitsu) und Leere (Kyo) unterstützt werden kann. Die Übungen sind leicht zu erlernen, können individuell angepasst werden und lassen sich mit einer Bewegungsdauer von etwa 10–15 Minuten gut in den Alltag integrieren.

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“Das Geheimnis von Veränderung besteht darin, deine ganze Energie darauf zu konzentrieren Neues aufzubauen, statt Altes zu bekämpfen.”

Socrates